Montag, 20. Oktober 2014

Sozialarbeit oder Knast - für Oscar Pistorius ist alles drin

Jeder von euch kennt bestimmt die brutale Tat des Oscar Pistorius, der in der Valentinsnacht letzten Jahres seine Freundin Reeva Steenkamp durch die geschlossene Toilettentür seiner Villa erschossen hat. Er behauptete, dass er dachte, ein Einbrecher befinde sich in seinem Haus, weshalb er durch die geschlossene Tür geschossen hat.

Er wurde wegen Mordes angeklagt, doch seine Richterin sprach ihn im September diesen Jahres als schuldig, für fahrlässige Tötung. Das Gericht kann den Mörder zu maximal 15 Jahren hinter Gittern verurteilen. Zur „Auswahl“ stehen auch Hausarrest und eine Verpflichtung zu gemeinnütziger Arbeit.

Weil Pistorius die fahrlässige Tötung bereut, betont die Richterin, dass er im Gefängnis schutzlos an seine Mitinhaftierten ausgeliefert ist, die des Öfteren für Gewalttaten an Inhaftierten bekannt sind. Aufgrund seiner beidseitig amputierten Beine, was als Behinderung angesehen wird, sei es gefährlich, ihn den anderen Insassen zu überlassen.

Meiner Meinung nach sollte der Paralympics-Star Pistorius genauso behandelt werden, wie jeder andere, der jemanden tötet. Ich finde es nicht gerechtfertigt, dass er wegen seinem Bekanntheitsgrad eine „Extrawurst“ bekommt. Ich hoffe, er bekommt die gerechte Strafe und hat nicht mehr die Möglichkeit, jemanden zu verletzen oder gar wieder umzubringen.
 
187 Wörter
Quelle:
http://www.stern.de/panorama/oscar-pistorius-drohen-bis-zu-15-jahre-gefaengnis-2146729.html

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