Dienstag, 24. Februar 2015

Sechsjähriger am Geburtstag versetzt - da kam die Feuerwehr

Eine Familie wollte zum sechsten Geburtstag ihres Sohnes, der Autist ist, eine Feier mit der ganzen Volksschuklasse organisieren, doch es tauchte keiner auf. Vor lauter Frust und Trauer öffnete sie eine öffentliche Gruppe auf Facebook, um Dampf abzulassen. In wenigen Minuten traten dieser Gruppe mehr als 1.000 Mitglieder bei und es fragten sogar etliche nach, ob sie vorbeikommen konnten. Der Garten füllte sich mit lauter fremden Menschen und auch die Polizei und die Feuerwehr haben Wind von der Aktion bekommen. Die Polizisten sind mit einem Helikopter direkt über dem Haus des Jungen geflogen und die Feuerwehr hat ihn zur Arbeit mitgenommen.

Ich finde es komplett unmenschlich, dass kein Elternteil die Kinder zu dem Geburtstag gelassen haben oder sich wenigstens abzumelden. Vor allem für ein Kind mit einer Krankheit ist das Leben so schon schwer genug, aber dass Erwachsene dazu beitragen, diesem nicht einmal einen schönen Geburtstag zu bescheren ist wirklich schlimm.
Ich hätte nicht gedacht, dass über einen solchen Aufruf so viele Menschen sogar mit Geschenken vorbeikommen und auch die Polizei und die Feuerwehr dazu stoßen. Es freut daher umso mehr, dass es Menschen mit so viel Zivilcourage gibt, die einem fremden Kind einen wunderschönen Geburtstag bescheren wollen, ohne dafür etwas zurückzuverlangen.

Als ich die Nachricht gelesen und auch im Fernseher gesehen habe, musste ich mich zusammenreißen, um nicht zu weinen, weil mich die Geschichte sehr berührt hat.
 
Wörter: 228

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