Donnerstag, 5. März 2015

Australien schlägt Indonesien Gefangenenaustausch vor

Die australische Außenministerin Julie Bishop ist drauf und dran, die Hinrichtung der beiden in Indonesien zum Tode verurteilten Australier zu stoppen. Die Beiden wurden wegen „Heroinschmuggels“ zum Tode verurteilt. Darum versucht Bishop einen Gefangenenaustausch zu verhandeln, da sich in Australien auch indonesische Gefangene befinden.

Die zwei Angeklagten wurden bereits auf die Insel Nusakambangan gebracht, wo sie hingerichtet werden sollen, doch ein genaues Datum dafür wurde noch nicht festgelegt. Am Donnerstag früh (Ortszeit) wurde vor dem Parlament in Canberra (Australien) eine Mahnwache gehalten, bei der auch Premierminister Tony Abott und Oppositionsführer Bill Shorten teilnahmen. Abott bat sogar um ein Gespräch mit dem indonesischesn Präsident Joko Widodo, der aber bisher alles ablehnte.
Meiner Meinung nach, wissen alle Menschen, die in ein Land reisen, über die Regeln Bescheid, die dort gelten. Wenn die zwei Australier in dem Land Heroinschmuggel leisten, hätten sie wissen müssen, was auf sie zukommt, wenn sie erwischt werden. Daher finde ich, dass es keinen Grund gibt, diese Menschen zu bemitleiden. Wenn sie bereit sind, mit Drogen zu handeln, müssen sie mit den Konsequenzen leben könnten.

Es ist klar, dass die Außenministerin versucht solch einen Skandal zu verhindern, um dem eigenen Land zu zeigen, dass ihnen geholfen wird. Aber Indonesien denkt sich vielleicht, dass dann alle versuchen werden Drogen zu schmuggeln und weil sie so oder so wieder frei gelassen werden.
Eine schwere Situation, weil sich die Bevölkerung an gewisse Regeln zu halten hat. Egal ob im eigenen Land oder in einem fremden.

Wörter: 243
Quelle: vgl. http://www.vol.at/australien-schlaegt-indonesien-gefangenenaustausch-vor/apa-1422622138

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