Am Freitag wurde ein Angriff auf Ölfeld in Lybien ausgeführt,
bei dem ein Österreicher, sowie acht weitere Personen von der Terrorgruppe „Islamischer
Staat“ verschleppt wurden.
Sofort nach der Entführung, wurde ein „Krisenstab“ eingeführt
bei dem Vertreter vom Außenministerium, Innenministerium,
Verteidigungsministerium und vom Bundeskanzleramt zusammensaßen.
Laut Faymann wurde bisher keine Lösegeldforderung der IS
ausgesprochen, doch der Terrorexperte Peter Neumann spekuliert darauf, dass es
am ehesten auf eine Lösegeldforderung hinauslaufen wird. Vor allem auch, weil
es keinen Gefangenen zu einem möglichen Austausch gibt.
Wir besprechen das Thema Islamischer Staat bei uns an der
Schule im Unterricht und ich denke und hoffe auch eher, dass sie auf eine Lösegeldforderung
hinauswollen oder dass sie zeigen wollen, dass sie mächtiger sind, weil sie
Gefangene haben und diese jederzeit töten können wenn sie wollen. Vor allem,
wenn schon behauptet wird, dass wir keinen Gefangenen zum Austausch besitzen.
Ich hoffe, dass der Österreicher bald von einer Einheit
befreit werden kann oder wieder an Österreich abgegeben wird. Es muss schlimm
sein, von solchen meiner Ansicht nach „Unmenschen“ gefangen gehalten zu werden
und ich will nicht wissen, was solchen Gefangenen angetan wird.
Das einzige, das ich jedoch nicht ganz verstehen kann ist,
dass sich jemand freiwillig nach Lybien begibt, obwohl er weiß, dass sich dort
die IS befindet. Das Risiko von ihnen gefangen genommen zu werden ist dort ja
relativ groß.
Wörter: 222
Quelle: vgl. http://www.vol.at/weiter-kein-kontakt-zu-entfuehrtem-oberoesterreicher-2/4260898
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen